Allerheiligen – Krapfentag

Alle Jahre wieder: da ich ja bayrische Wurzeln habe (Mutterseite) und es dort wohl Tradition ist, zu Allerheiligen Krapfen zu machen, “zwinge” ich meine Mutter alljährlich dazu, diese Familientradion einzuhalten! Vor allem seit ich die geniale ungarische Variante (nicht wirklich Familientradition, dafür aber nicht minder lecker) entdeckt habe: Langos.

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Krapfen / Langos sind in heißem Fett ausgebackene Hefeteigfladen, die entweder salzig (Langos) mit Sauerrahm, geriebenem Gouda, Salz, Knoblauch und Paprikapulver belegt werden, oder einfach süß mit Puderzucker bestäubt werden (Krapfen). Beides verdammt lecker und so hüftunfreundlich, dass es das nur ein Mal im Jahr gibt. Dafür ist die Freude dann natürlich umso größer!

Traditionell gibt es meist eine Suppe davor, hier war es eine Kürbissuppe. Dickes Danke an die Mama, die den Zirkus jedes Jahr mir zuliebe mitmacht! :)

Wen es interessiert, hier das Familienrezept nach meiner Großtante Frieda:

500g Mehl, 30g Hefe, 250ml lauwarme Milch, 50g Zucker, 40g zimmerwarme Butter, 3 Eier, Prise Salz, Fett zum Ausbacken – aus allen Zutaten (außer natürlich dem Fett) einen Hefeteig herstellen, 1 Stunde gehen lassen. Dann Krapfen formen, nochmal eine Stunde gehen lassen und anschließend in heißem Fett ausbacken.

Für Langos: Hefefladen mit saurer Sahne, frischem Knoblauch, geriebenem Gouda, Paprikapulver und Salz bestreuen

Für Krapfen: mit Puderzucker bestäuben


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